{"id":188,"date":"2015-11-18T10:33:15","date_gmt":"2015-11-18T09:33:15","guid":{"rendered":"http:\/\/autoschule.schulhomepages.hamburg.de\/?page_id=188"},"modified":"2015-11-18T10:33:15","modified_gmt":"2015-11-18T09:33:15","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/bs16.bildungssprit.de\/?page_id=188","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<div class=\"maintext\">\n<p>Mit der Technik ist auch die Berufsschule einem st\u00e4ndigen Wandel unterzogen gewesen und hat sich in den nunmehr \u00fcber 80 Jahren seit ihrer Gr\u00fcndung immer wieder den wirtschaftlichen Erfordernissen und bildungspolitischen Notwendigkeiten gestellt und angepasst. Das hat ihr offensichtlich gut getan, denn technisch wie auch p\u00e4dagogisch ist die Berufliche Schule Fahrzeugtechnik bestens ger\u00fcstet und bietet allen hier Lernenden hervorragende M\u00f6glichkeiten qualifizierte Abschl\u00fcsse und fachliche Kompetenzen zu erwerben, die als Erst- oder Zweitausbildung den beruflichen Einstieg oder das Weiterkommen positiv mitbestimmen.<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none\"><\/li>\n<li><strong>2017<\/strong> Im Rahmen der Neuordnung der beruflichen Schule in Hamburg wurden nicht nur einzelne Standorte zusammengelegt. Auch die bisherige Trennung in Gewerbe-, Handels- und Wirtschaftsschulen wurde aufgehoben. Alle hei\u00dfen von nun an Berufliche Schule. Wir tragen seit dem Sommer 2017 den neuen Namen &#8222;Berufliche Schule Fahrzeugtechnik&#8220; (BS16).<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>2011 <\/strong>Am 1. April dieses Jahres wurde unsere Schule 75 Jahre alt. Der neue Hamburger Schulsenator Herr Rabe besuchte die Schule und hielt vor dem Kollegium und geladenen G\u00e4sten eine Laudatio. Einen kleinen Teil dieser zur\u00fcckliegenden Geschichte haben Sie soeben lesen k\u00f6nnen. Das Wichtigste ist aber stets die t\u00e4gliche Arbeit mit und f\u00fcr unsere Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>2009 <\/strong>In diesem Jahr erhielt die Staatliche Gewerbeschule Kraftfahrzeugtechnik Hamburg die Auszeichnung als beste Berufsschule im Kfz-Handwerk in Deutschland. Wir sind stolz auf diese Auszeichnung, denn die Jury hielt fest: \u201eTechnisch hochwertige Ausstattung korrespondiert mit Unterrichtskonzepten, die fortlaufend weiterentwickelt werden. Lehrer halten sich fachlich auf dem Laufenden. Sie bilden sich fort und sorgen f\u00fcr eine sch\u00fclergerechte Vermittlung neuer Inhalte. Au\u00dferschulische Kooperationen sind vielerorts die Regel, nicht die Ausnahme.\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>2008 <\/strong>Die Bundesministerin f\u00fcr Bildung und Forschung Frau Dr. Schavan und die damalige Senatorin Frau Dinges-Dierig besuchten unsere Schule, um einen Eindruck \u00fcber den aktuellen Stand der Umsetzung der Lernfeldarbeit vor Ort zu erlangen. \u00dcber zwei Stunden zeigten Lehrer und Sch\u00fcler aktuellen Unterricht mit modernen Medien in unserer Fachraumhalle und verschiedene Einsatzm\u00f6glichkeiten der Computerausstattung der G9 sowohl im CAD-Labor als auch im selbst entwickelten Kfz-Lernnetzwerk.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>2007<\/strong> Der erste Aktionstag gegen Drogen und Alkohol im Stra\u00dfenverkehr (Drug-Stop) fand am 24.09.2007 an der G9 statt. Unter Mitarbeit des Hamburger B\u00fcros f\u00fcr Suchtpr\u00e4vention, der Innenbeh\u00f6rde und vielen weiteren engagierten Organisationen konnten die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler an diesem Tag an Aktionen zur Verkehrssicherheit teilnehmen, selbst Erfahrungen an einem Fahrsimulator machen, der eine Fahrt unter Alkoholeinfluss simuliert und sich in Kleingruppen \u00fcber die Gefahren und Wirkungen von Drogen unter fachkundiger Betreuung informieren. Dieser Aktionstag wird seitdem einmal im Jahr durchgef\u00fchrt.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>2003<\/strong> Mit Beginn des neuen Schuljahres 2003\/04 greift die Neuordnung der kraftfahrzeugtechnischen Berufe: Die bisher bestehenden Berufe Kraftfahrzeugmechaniker, Automobilmechaniker und Kraftfahrzeugelektriker werden zu einem Beruf mit der Berufsbezeichnung Kraftfahrzeugmechatroniker\/-in zusammengelegt. Die Ausbildung erfolgt in vier Schwerpunkten.<br \/>\nDie G 9 ist keine Metalltechnik-Schule mehr, sondern geh\u00f6rt nun zum neuen Berufsfeld Fahrzeugtechnik. Nach Einf\u00fchrung des Lernfeldunterrichtes bei den Berufskraftfahrern (Neuordnung von 2001) und bei den Fahrzeuglackierern hat die G 9 jetzt ihren gesamten Unterricht in Berufsschulklassen auf Lernfeldunterricht umgestellt.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>2002<\/strong> Einweihung des neuen Lackierzentrums der G 9.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1999<\/strong> Fertigstellung des Schulprogramms der G 9.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1998<\/strong> Als Folge der LOK I-Gespr\u00e4che wird der 2 1\/6-Wochenblock eingef\u00fchrt. Die G 9 \u00fcbernimmt von der G 6 die Berufsgruppe Fahrzeuglackierer, sp\u00e4ter kommen die Verfahrensmechaniker f\u00fcr Beschichtungstechnik (\u00fcberwiegend Lufthansa) hinzu.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1997<\/strong> Beginn der Kombi-Ausbildung f\u00fcr Kfz-Mechaniker\/-Elektriker an der G 9 als &#8222;Ersatz&#8220; der Abiturienten-Klasse.<br \/>\nNeues Hamburgisches Schulgesetz f\u00fchrt zu den Lernkooperationsgespr\u00e4chen (LOK I), die die Abstimmung \u00fcber die Organisationsformen des Unterrichtes zwischen Schule und Betrieb vorschreiben.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1996<\/strong> An der G9 wird eine Abiturienten-Klasse f\u00fcr Kfz-Mechaniker eingerichtet.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1995<\/strong> Beginn der Kooperation mit F\u00f6rder- und HR-Schulen: Einf\u00fchrung der Werkstatttage.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1986<\/strong> Die G 9 feiert ihr 50-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1983<\/strong> In Berufsvorbereitungsklassen erlernen Jugendliche mit Hauptschulabschluss metalltechnische Grundfertigkeiten und Grundkenntnisse.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1985<\/strong> An der G 9 wird als Schulform die Berufsfachschule f\u00fcr 10 Jahre besonderer Pr\u00e4gung &#8211; Eingangsstufe f\u00fcr Kfz-Mechaniker eingef\u00fchrt.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1978<\/strong> Der 3. Bauabschnitt der G 9 wird abgeschlossen. Jetzt erh\u00e4lt die Schule eine eigene Sporthalle. Eine Werkklasse f\u00fcr das 7.\/8. Schuljahr wird eingerichtet, um Sch\u00fclern ohne Hauptschulabschluss weiterzuhelfen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1977<\/strong> Die Berufsgruppen der Luftfahrtindustrie und die Berufsgruppen der Zerspantechnik werden aus der G 9 herausgel\u00f6st und der neu gegr\u00fcndeten G 15 zugef\u00fchrt. Damit werden die letzten Au\u00dfenstellen der G 9 aufgehoben. Das Kollegium der G 9 verkleinert sich durch die Ausgliederung.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1974<\/strong> An der G 9 werden Klassen des Berufsgrundbildungsjahres (BGJ) eingerichtet. Klassen f\u00fcr Jugendliche ohne Ausbildungsvertrag (JoA) kommen an unsere Schule.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1973<\/strong> Die Fachraumhalle wird fertiggestellt und der Schule \u00fcbergeben. Endlich stehen die lange erwarteten und ersehnten Fachr\u00e4ume zur Verf\u00fcgung.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1972<\/strong> Die Bauarbeiten an der Fachraumhalle werden vor\u00fcbergehend eingestellt. Ein Gutachten \u00fcber Schallschutzma\u00dfnahmen soll Klarheit \u00fcber strittige bauliche Erfordernisse bringen.<br \/>\nDie Unterrichtsorganisation wird ge\u00e4ndert. Statt des bisherigen 8-st\u00fcndigen Berufsschultages wird die Blockbeschulung eingef\u00fchrt. Nun kommt jeder Auszubildende in jedem Halbjahr 6 \u00bd Wochen lang t\u00e4glich zur Schule (Mo-Fr) und erh\u00e4lt 35 Stunden Unterricht pro Woche.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1971<\/strong> Die <strong>Technikerschule<\/strong> wird aus der &#8222;Ingenieurschule f\u00fcr Fahrzeugtechnik&#8220; herausgel\u00f6st und der G 9 angegliedert: <strong>Techniker Schule Hamburg &#8211; Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbautechnik<\/strong>.<br \/>\nIn der Bundesrepublik Deutschland gibt es unter den mehr als 200 Technikerschulen nur zwei mit dieser Fachrichtung. Unterrichtet wird in Vollzeitform \u00fcber 4 Semester.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1970<\/strong> Die Fachoberschule (FOS) wird an der G 9 eingef\u00fchrt. Die Ingenieurschulen sind zu Fachhochschulen umstrukturiert worden und nehmen Absolventen der Berufsaufbauschulen mit ihrer Fachschulreife nicht mehr auf. Die FOS soll das h\u00f6here Eingangsniveau, die Fachhochschulreife, schaffen. Unterrichtet wird in der Klassenstufe 12.<br \/>\nDas von der Wagenbauschule verlassene Geb\u00e4ude Pr\u00f6benweg 3 wird abgerissen, um Platz f\u00fcr die Fachraumhalle der G 9 zu schaffen. Auch die Rammarbeiten f\u00fcr die Fundamentierung der Fachraumhalle beginnen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1969<\/strong> Die Ingenieurschule f\u00fcr Fahrzeugtechnik (vormals Wagenbauschule) r\u00e4umt das Geb\u00e4ude Pr\u00f6benweg 3. Dieses Geb\u00e4ude steht dem Bau der Fachraumhalle, 2. Bauabschnitt der G 9, im Wege und muss abgerissen werden.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1968<\/strong> Der Schulverein der G 9 wird eingetragener Verein. Der Bauausschuss setzt seine Arbeit fort, um die Erstellung der Fachr\u00e4ume voranzutreiben.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1967<\/strong> 1. Oktober: Der 1. Bauabschnitt des Neubaus der G 9 ist fertig. Zur Verf\u00fcgung stehen 28 Klassenr\u00e4ume, Verwaltungsr\u00e4ume, Pausenhalle und Aula. Die Au\u00dfenstellen Brackdamm und Slomanstieg werden aufgel\u00f6st. Bestehen bleiben die Au\u00dfenstellen beim Hamburger Flugzeugbau (HH-Finkenwerder) und bei der Lufthansa (HH-Fuhlsb\u00fcttel) sowie die Au\u00dfenstelle Grindelhof. Der Altbau Hammer Weg 9, der eigentlich abgerissen werden sollte, muss weiter genutzt werden, weil der Neubau f\u00fcr die gewachsene Schule zu klein ist. Die Unterrichtsarbeit ist nach wie vor wegen des Fehlens jeglicher Fachr\u00e4ume stark behindert.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1966<\/strong> Die Tagesform der Berufsaufbauschule wird an der G 9 eingef\u00fchrt. 3 Semester Abendform werden durch 1 Semester Tagesform ersetzt. F\u00fcr wenige Jahre laufen beide Formen noch nebeneinander.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1965<\/strong> 100 Jahre Berufsschule in Hamburg: Die G 9 beteiligt sich mit mehreren St\u00e4nden an der gro\u00dfen Ausstellung im Messegel\u00e4nde von Planten un Blomen.<br \/>\nDie G 9 erh\u00e4lt als Ausweichquartier die ehemalige Volksschule Slomanstieg in HH-Veddel.<br \/>\nDie Au\u00dfenstelle Gau\u00dfstra\u00dfe wird geschlossen, die Klassen ziehen zum Slomanstieg um.<br \/>\nZum Kollegium geh\u00f6ren jetzt 66 hauptamtlich Lehrkr\u00e4fte.<br \/>\n3. November: <strong>Grundsteinlegung f\u00fcr den Neubau der G 9<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1964<\/strong> Die Au\u00dfenstelle der Gewerbef\u00f6rderungsanstalt in Altona muss ger\u00e4umt werden. Die betroffenen Klassen werden der Au\u00dfenstelle Gau\u00dfstra\u00dfe zugeordnet.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1963<\/strong> Ein weiterer gro\u00dfer Teil der Kfz-Mechanikerklassen muss umziehen. In der ehemaligen Volksschule Gau\u00dfstra\u00dfe in Altona wird eine weitere Au\u00dfenstelle der G 9 eingerichtet. Jetzt kann der Schichtunterricht aufh\u00f6ren. Architekten und Fachingenieure erhalten von der Beh\u00f6rde den Planungsauftrag f\u00fcr den Neubau der G 9.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1962<\/strong> Die Vorplanungen des Bauausschusses werden erfolgreich abgeschlossen. Die Beh\u00f6rde beschlie\u00dft das &#8222;Raumprogramm&#8220; f\u00fcr den Neubau der G 9 und vergibt den Auftrag ein Architekten-Gutachten zu erstellen. Die BERUFSAUFBAUSCHULE (BAS) wird an der G 9 eingef\u00fchrt. Sie verhilft Volksschulabsolventen mit Berufsausbildung in 6 Abendsemestern und Realschulabsolventen in 3 Abendsemestern zur Fachschulreife. Der Unterricht findet an drei Abenden in der Woche statt.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1961<\/strong> Ein Teil der Kfz-Mechanikerklassen muss ausziehen. In der Gewerbef\u00f6rderungsanstalt in Altona wird eine Au\u00dfenstelle der G 9 eingerichtet.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1960<\/strong> Die Wagenbauschule wird organisatorisch von der G 9 getrennt und hei\u00dft jetzt:INGENIEURSCHULE F\u00dcR FAHRZEUGTECHNIK in Aufbauform. Die Raumnot an der G 9 wird immer gr\u00f6\u00dfer. Die Fachgruppe Zerspantechnik (Dreher) muss ausziehen. Im ehemaligen P\u00e4dagogischen Institut am Grindelhof erh\u00e4lt sie drei Unterrichtsr\u00e4ume. Im Kollegium wird ein Bauausschuss gegr\u00fcndet, der die endg\u00fcltigen Vorplanungen f\u00fcr einen Schulneubau \u00fcbernimmt. Um der Raumnot zu begegnen wird Schichtunterricht eingef\u00fchrt!<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1959<\/strong> Einrichtung von Abendkursen: &#8222;F\u00f6rderkurse zur Vorbereitung auf die Aufnahmepr\u00fcfung der Ingenieurschule&#8220;. Klassen der Fachgruppe Karosseriebau m\u00fcssen ausziehen. Im Binnenschifferheim am Ausschl\u00e4ger Elbdeich wird eine Au\u00dfenstelle der G 9 eingerichtet.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1956<\/strong> Die Berufsgruppen der Luftfahrtindustrie kehren an die G 9 zur\u00fcck:<br \/>\nFlugzeugmechaniker &#8211; Flugtriebwerkmechaniker &#8211; Hydraulikmechaniker &#8211; Metallflugzeugbauer<br \/>\nDer Unterricht f\u00fcr diese Berufsgruppen muss wegen des immer sp\u00fcrbarer werden Raummangels in zwei Au\u00dfenstellen durchgef\u00fchrt werden:<br \/>\nHamburger Flugzeugbau, HH-Finkenwerder<br \/>\nDeutsche Lufthansa, HH-Fuhlsb\u00fcttel<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1950<\/strong> Zum Kollegium geh\u00f6ren 32 hauptamtliche Lehrkr\u00e4fte.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1948<\/strong> Der Schulverein der G 9 wird gegr\u00fcndet mit dem Zweck ausschlie\u00dflich und unmittelbar der F\u00f6rderung der Sch\u00fcler und der Schule zu dienen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1946<\/strong> Umzug in die ehemaligen Volksschulgeb\u00e4ude Hammerweg 9 und Pr\u00f6benweg, die als z.T. schwer besch\u00e4digte Inseln das Tr\u00fcmmerfeld des Stadtteils Hamm \u00fcberragen. Die G 9 umfasst jetzt 5 Berufsgruppen:<br \/>\nKraftfahrzeugmechaniker &#8211; Kraftfahrzeugelektriker &#8211; Karosseriebauer &#8211; Schmiede &#8211; Vulkaniseure<br \/>\n13 Unterrichtsr\u00e4ume stehen f\u00fcr den Unterrichtsbetrieb zur Verf\u00fcgung.<br \/>\nDie meisten Lehrlinge sind ehemalige Kriegsteilnehmer, nur wenige sind unter 18 Jahre alt.<br \/>\nAlle Lernmittel m\u00fcssen von den Lehrlingen selbst beschafft werden.<br \/>\nIm Rahmen der &#8222;Schulspeisung&#8220; bekommt jeder Lehrling an seinem Berufsschultag einen Teller warme Suppe. Unterricht ist einmal in der Woche.<br \/>\nDie Berufsgruppe der Dreher kehrt an die G 9 zur\u00fcck.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1945<\/strong> Die britischen Besatzungstruppen beschlagnahmen das Schulhaus M\u00fcnzstra\u00dfe. Der Schulbetrieb wird im Dezember wieder aufgenommen. Im Dachgeschoss des Schul- und Museumsgeb\u00e4udes am Steintorplatz erh\u00e4lt die G 9 zwei Unterrichtsr\u00e4ume.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1944<\/strong> In der Schule M\u00fcnzstra\u00dfe erh\u00e4lt die G 9 acht Klassenr\u00e4ume und weitere 4 R\u00e4ume bei den Firmen Adler und Schl\u00fcter sowie bei der Reichspost (Dammtorwall und Jungiusstra\u00dfe), so dass der Unterricht notd\u00fcrftig weitergef\u00fchrt werden kann.<br \/>\nWeitere Lehrer werden zur R\u00fcstungsindustrie abgestellt.<br \/>\nLehrlinge werden als Flakhelfer eingezogen und zeitweise an ihrem Einsatzort unterrichtet.<br \/>\nEin geregelter Unterricht ist schlie\u00dflich wegen des Bombenkrieges nicht mehr m\u00f6glich.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1943<\/strong> Der Bombenkrieg beeintr\u00e4chtigt den Unterrichtsbetrieb der G 9 schwer:<br \/>\nDas Schulgeb\u00e4ude Borgesch 1 wird zerst\u00f6rt.<br \/>\nDie R\u00e4ume am Steintorplatz werden umfunktioniert als \u00dcbernachtungsr\u00e4ume f\u00fcr Bedienstete der Reichsbahn.<br \/>\nDie Lehrwerkst\u00e4tten in der Schule Uferstra\u00dfe werden zerst\u00f6rt.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1942<\/strong> Ein Kollege der G 9, Ernst Mittelbach, wird auf Grund seiner Kontakte zu Widerstandsgruppen in Untersuchungshaft genommen, wegen Hochverrats angeklagt und am 26. Juni 1944 hingerichtet. Ihm zum Gedenken tr\u00e4gt die 1977 aus der G 9 herausgel\u00f6ste Gewerbeschule 15 den Namenszusatz &#8222;Ernst Mittelbach&#8220;. Ein zweiter Kollege, Gustav Holler, wird verhaftet und kommt sp\u00e4ter im KZ-Neuengamme ums Leben.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1939<\/strong> Mit Kriegsbeginn gehen Umbesetzungen im Lehrerkollegium einher. Eine Reihe von Kollegen wird eingezogen, einige Kollegen werden f\u00fcr R\u00fcstungsbetriebe dienstverpflichtet, andere Kollegen werden aus anderen Schulen an die G 9 versetzt.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1937<\/strong> Gro\u00df-Hamburg-Gesetz: Altona, Wandsbek, Harburg, Wilhelmsburg u.a. werden eingegliedert; Geesthacht, Gro\u00dfhansdorf, Cuxhaven u.a. werden ausgegliedert. Das hatte R\u00fcckwirkungen auf die G 9: die G9-typischen Berufsgruppen werden samt ihren Lehrern aus den \u00f6rtlichen Schulen der eingegliederten Bereiche an die G 9 verlagert. Auch Berufsgruppen der Luftfahrtindustrie werden der G 9 zugewiesen:<br \/>\nDreher &#8211; Metallflugzeugbauer &#8211; Motorenbauer &#8211; Werkzeugmacher &#8211; Zeichner<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Unterrichtsr\u00e4ume werden zahlreicher; hinzu kommen die Berufsschule Uferstra\u00dfe mit zehn Werkr\u00e4umen und f\u00fcnf Werkschulen in Hamburger Industriebetrieben.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>1936<\/strong> Am 1. April wird die G 9 aus der G 1 (Maschinenbau) herausgel\u00f6st und als eigenst\u00e4ndige Schule mit mehreren Dependancen gegr\u00fcndet. Dies war die logische Folgerung auf die Gr\u00fcndung der Innung des Kfz-Handwerks in Hamburg, die sich bereits 1934 aus der Schlosser- und Maschinenbauinnung zu Hamburg herausgel\u00f6st hatte. Nachstehende Berufsgruppen werden an der G 9 beschult:<br \/>\nAutoschlosser &#8211; Autoelektriker &#8211; Karosseriebauer &#8211; Schmiede &#8211; Stellmacher &#8211; Vulkaniseure<br \/>\nDie <strong>Wagenbauschule<\/strong> wird ebenfalls der G 9 angegliedert.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><em>An dieser Stelle werden wir die historischen Daten und Ereignisse weiterhin beschreiben und auch erg\u00e4nzen. Wenn Sie uns mit Fotos, Erinnerungen, Zeitungsausschnitten oder Anekdoten unterst\u00fctzen, so freuen wir uns dar\u00fcber sehr. Dann werden evtl. die von Ihnen uns zur Verf\u00fcgung gestellten Bilder demn\u00e4chst unsere Chronik illustrieren. Wir k\u00f6nnen jedoch nur Elemente (Texte oder Bilder) ver\u00f6ffentlichen, an denen Sie das Copyright besitzen und uns ausdr\u00fccklich erlauben, diese Elemente auf unserer Homepage zu pr\u00e4sentieren. Vermerken Sie auf der Adresse bitte &#8222;F\u00fcr die Webmaster Burmester \/ Szyba&#8220;. 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